LEHREN MIT ENERGIE: MATERIALIEN
UND ANREGUNGEN FÜR SPANNENDEN UNTERRICHT IN DER SCHULE

In der Rubrik Nice 2 know erfahren Sie nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie.

Nice 2 know


Entdecken Sie in der Rubrik Nice 2 know überraschende, nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie. 14-täglich wird das energetische Kuriositätenkabinett erweitert. Schön zu wissen!


Wussten Sie,

..., dass man die Fingerabdrucksicherung deines Handys leichter knacken kann als man dachte?

Der Grund dafür ist, dass das System fehleranfälliger ist als man annahm, denn bei dem Scan werden nur Teilabdrücke deines Fingers genommen. Forscher haben in einigen Tests einen MasterPrint erstellt, der in 65 % der Fälle die Sicherungsfunktion überlisten konnte. Der MasterPrint stimmte mit den anderen Teilabdrücken möglichst oft überein, stellte man ihn jedoch in den Vergleich mit vollständigen Abdrücken, stimmte er nur mit 0,1 % überein. Je mehr Abdrücke hinterlegt sind, desto fälschungsanfälliger ist das System.

..., dass laut einer Eiszeit-Studie Mammuts an nassen Füssen starben?

Nicht nur das Vordringen des Menschen, sondern auch ein erheblicher Klimawandel war ein entscheidender Faktor. Genau genommen soll das Schmelzwasser am Ende der letzten Eiszeit verantwortlich für das Aussterben gewesen sein, da es den Boden zu einem Schwamm machte. Durch die ständige Gletscherschmelze verwandelte sich die Tundra in riesige Gebiete von Sümpfen und Torfmooren. Für die tonnenschweren Pflanzenfresser wurden diese Gebiete nicht nur wertlos, sondern sogar gefährlich. Auch die tauglichen Biotope für leichtere Huftiere wurden stark verkleinert. Der Rückgang der Population der Weidetiere zog auch das Aussterben der größeren Raubtiere nach sich.

..., dass es bald schon das 5G-Netz geben soll?

Ab 2020 soll weltweit das 5G-Netz eingeführt werden, es bietet eine hundertmal höhere Datenrate, bei tausendfach höherer Kapazität und niedrigem Energieverbrauch. Das Netz ermöglicht es, Daten mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde herunter zu laden. In den USA sollen in 11 Regionen bereits in 2017 die ersten Testnetze eingeführt werden. Und auch in Deutschland soll es bald die erste Teststadt geben. 2020 soll das Netz dann überall eingeführt werden.

..., dass es einen Thermodrucker gibt?

Dieser Drucker arbeitet mit Hitze und begegnet uns im Alltag öfter als wir denken. Beispielsweise als Kassen-, Barcode- oder Ticketautomaten. Der Druckkopf ist mit verschiedenen Heizelementen ausgestattet, welche die Farbelemente frei setzen. Entweder sitzen diese Farbelemente direkt auf dem Papier oder auf einem Farbband, welches über das Papier bewegt wird. Für diesen Drucker benötigt man ein Spezialpapier mit einer extra Schutzschicht, denn gewöhnliches Papier würde bei dieser enormen Hitze verbrennen. Der Nachteil an dem Spezialpapier ist, dass es enorm teuer ist und für einen normalen Haushalt kaum in Frage kommt. Ein Vorteil allerdings ist es, dass der Drucker in seiner Herstellung sehr billig und langlebig ist.

..., dass es einen Hotel-Roboter gibt, der die Gäste begrüßt und ihnen hilft?

Die Technologien der Künstlichen Intelligenz treten immer mehr in unserem Alltag auf, beispielsweise der digitale Assistent Siri. Immer mehr Systeme werden entwickelt, welche die Buchhaltung einer Firma erledigen, die Logistik des Warenverkehrs steuern oder bei Versicherungen über Zahlungen entscheiden. Auch heute schon, treten wir immer häufiger mit der Künstlichen Intelligenz in Berührung, mit Chat-Bots im Internet, die als Kundendienst dienen, aber auch als Roboter-Concierges in Hotels oder Geschäften. Der Roboter-Concierge „Connie“ in der Hotelkette „Hilton“ begrüßt die Gäste, gibt ihnen Tipps für den Aufenthalt und weiß Bescheid über Land und Leute. Die umfangreiche Wissensdatenbank macht es möglich, Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Reaktionen auf Fragen und Ereignisse zu formulieren.

..., dass es vielleicht bald eine Sonnencreme geben wird, die den ganzen Tag hält?

Forscher wollen das bisherige Problem, dass nämlich die Schutzmoleküle der Sonnencreme im Laufe des Tages zerstört werden, beheben. Dafür haben sie die Sonnencreme in ihre Bestandteile zerlegt und einzelne Moleküle unter künstlicher Sonneneinstrahlung beobachtet. In weiteren Tests soll herausgefunden werden, welche Moleküle sich am besten für den Schutz eignen. Diese werden dann so optimiert, dass sie den gesamten Tag halten.

..., dass es bald Drohnen geben könnte, die Blumen bestäuben?

Da die Bestände von Bienen weltweit schrumpfen und die Bestäubungsleistung sinkt, setzen Forscher alles daran, einen vernünftigen Ersatz zu finden. Sie haben deshalb eine Mini-Drohne entwickelt, die durch ein raffiniertes Haftverfahren Pollen von Blüte zu Blüte transportiert. Die Drohne ist nur etwa vier cm groß und wird durch vier Propeller angetrieben. Damit die Pollen an der Drohne haften, wurde sie mit einem speziellen ionischen Gel versehen, dass mittels elektrostatischer Effekte die Pollen aufnehmen und wieder abgeben kann. Die Entwicklung ist noch ausbaufähig. Durch künstliche Intelligenz sollen Drohnen zukünftig noch verbessert werden, so dass sie ihren eigenen Bestäubungsweg abfliegen könnten. Allerdings sollten wir erst einmal alles daran setzen, Bienen und anderen Insekten das Überleben zu sichern.