LEHREN MIT ENERGIE: MATERIALIEN
UND ANREGUNGEN FÜR SPANNENDEN UNTERRICHT IN DER SCHULE

In der Rubrik Nice 2 know erfahren Sie nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie.

Nice 2 know


Entdecken Sie in der Rubrik Nice 2 know überraschende, nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie. 14-täglich wird das energetische Kuriositätenkabinett erweitert. Schön zu wissen!


Wussten Sie,

..., dass Rosen als Stromspeicher genutzt werden?

Eine Forschergruppe hat eine sogenannte Cyborg-Rose entwickelt, sie dient als elektrochemischer Kondensator. Dazu haben die Forscher eine normale Rose mit Hilfe eines Polymers umgewandelt. Die Pflanze saugt das leitfähige Polymer auf und bildet im Inneren ein verzweigtes Leitungsnetz. Im Stiel entsteht dabei von ganz alleine die Struktur für den elektrochemischen Kondensator. Die Rose kann mit ihrem Strom beispielsweise Sensoren antreiben, außerdem hat sie den Vorteil, dass man sie hunderte Male laden und entladen kann. Und die Forschung sieht in ihr großes Potenzial für die Zukunft als grüner Stromspeicher und als Stromlieferanten.

..., dass ein Computer erstmals einen Menschen im Poker besiegt hat?

Erstmals hat es eine künstliche Intelligenz geschafft, gegen einen Menschen im Pokerspiel Heads-Up No-Limit Texas Hold’em zu gewinnen. Dies ist so faszinierend, da es besondere Strategien benötigt, da die Karten nicht wie sonst offen, sondern verdeckt liegen. Die Maschinengehirne holen dank neuer Techniken und lernfähigen neuronalen Netzen enorm auf. Die neuen Maschinen sind außerdem dazu in der Lage, intuitiv zu handeln oder sogar zu „bluffen“, diese Fortschritte sind weitere Meilensteine für die künstliche Intelligenz.

..., dass es bald möglich sein kann Akkus binnen Minuten aufzuladen?

Grund dafür ist ein Stoff, das pseudokapazitative Material, das Wissenschaftler optimiert haben, um die Speicherkapazität zu erhöhen. Die sogenannte Pseudokapazität bietet einen verlockenden Ansatz für Schnellladeakkus. Die Wissenschaftler wollen die große Energiedichte von Batterien mit den kurzen Ladezeiten von Kondensatoren in einem Stromspeicher vereinen, so dass ein schnellerer und effizienterer neuer Stromspeicher entsteht. Die pseudokapazitativen Materialien sollen als Ersatz zu Schnellladeakkus bzw. normalen Stromspeichern dienen, und zukünftig u.a. die Elektromobilität optimieren.

..., dass das Ampelmännchen eine Geschlechtsumwandlung mitmachen soll?

In der australischen Stadt Melbourne startet das Projekt als Zeichen der Gleichberechtigung. Rund 8.000 Euro wurden investiert, um bei einigen Fußgängerampeln in der Innenstadt die Ampelmännchen gegen Ampelweibchen zu tauschen. Statt einer Hose tragen sie nun einen Rock. Diese Aktion wirbt für mehr Gleichberechtigung und wird – natürlich – auch kontrovers diskutiert.

..., dass eine Kamera entwickelt wurde um einen Lichtblitz zu fotografieren?

Um einen Lichtblitz in seinen einzelnen Teilen zu fotografieren, reichen die modernen Techniken nicht aus. Deshalb haben Forscher der Universität Washington eine Kamera entwickelt, die pro Sekunde 100 Milliarden Aufnahmen macht. Sie haben die Szene auf drei Arten gleichzeitig fotografiert um ein anschaubares Ergebnis zu bekommen. Diese Methoden zeigen großes Potenzial für die Zukunft, allerdings muss man sie erst einmal weiter testen.

..., dass das Himalaya-Königreich Bhutan erst 1999 als letztes Land der Welt das Fernsehen einführte?

Ein Auslöser für die Einführung des Fernsehens in das kleine und sehr traditionsbewusste Himalaya-Königreich war offenbar die Verstimmung vieler Bürger, ein Jahr zuvor die Fußball-Weltmeisterschaft (in Frankreich) nicht selbst am Fernsehen verfolgt haben zu können.

..., dass jeder Mensch das Potenzial zum „Superhirn“ hat?

Forscher fanden heraus, dass Menschen die sich besonders schnell und besonders viel merken können, kein größeres Gehirn haben. Sie haben lediglich manche Hirnareale stärker verknüpft als andere. Diese Verknüpfungen lassen sich jedoch ganz einfach trainieren und zwar mit der Mnemotechnik. Dabei geht man im Geiste einen Weg entlang und ordnet gewissen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ein Wort zu. Außerdem beeinflussen natürliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, individuelle Erfahrungen, Gene und vieles mehr unser Wissen.