3malE Solar for Kids

Projekt zur Energie- und Nachhaltigkeitsbildung

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? Wie plant man diese und hat sie wirklich einen so großen Einfluss? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen gehen wir mit Solar for Kids nach. Die Teilnehmenden werden dabei unterstützt, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, insbesondere in den Bereichen Klimaschutz und Energiezukunft. Nachhaltigkeits- und Energiebildung wird praxisnah verbunden mit der Finanzierung, Planung, dem Projektmanagement und dem langfristigen Betrieb von einer echten schul- bzw. kitaeigenen PV-Anlage. Der Übergang zur Solarenergie ist dabei für die Schule bzw. Kita kostenfrei und Teil des Projektangebots von 3malE – inklusive Hardware, Know-How und Spaß am Wissenstransfer.

Die Lernenden werden von der Idee bis zur Umsetzung mit eingebunden. Sie übernehmen somit Verantwortung für die Zukunft ihrer Schule oder Kita und lernen gleichzeitig die wichtigsten Punkte der Planung, Funktionsweise und Errichtung einer PV-Anlage. Die Auswertung der Anlagendaten kann in den Unterricht integriert werden und in einem Abschlussworkshop werden die Anlage sowie der Energieverbrauch überprüft und analysiert. Je nach Alter und vorhandenen zeitlichen Kapazitäten kann das Angebot individuell und flexibel angepasst werden. Mit der kooperativen Bewältigung eines komplexen und zukunftsorientierten Projektes verfolgt das Angebot explizit die Zielsetzungen der Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) der Vereinten Nationen.

Martin Augustin (Initiator von Solar for Kids) über den konkreten Ablauf des Projekts:
„Wir freuen uns jederzeit, wenn sich interessierte Kommunen, Schulen oder Kitas bei uns melden. In einem initialen Gespräch werden erste Fragen geklärt: Was können wir inhaltlich, pädagogisch und materiell gemeinsam umsetzen? Welche Gebäude kommen in Frage? Wie kann ein vorläufiger Zeit- und Ablaufplan aussehen?... Als nächstes starten wir mit einer Ortsbegehung zusammen mit den Kindern oder Jugendlichen und den Pädagog*innen das konkrete Programm. Dabei lernen die Teilnehmenden, wie ein solches Projekt geplant werden kann und auch, wie die Stromerzeugung und -verteilung funktioniert. Nach Beratung und Vertrag kann es dann endlich richtig losgehen. In nur sechs Monaten bauen die Kids mit uns eine vollfunktionsfähige PV-Anlage auf, die ihre Schule oder Kita noch lange nach ihrem Abschluss zuverlässig mit grünem Strom versorgen wird. Solar for Kids realisiert Bildung nachhaltiger Entwicklung mit einem spannenden und nutzbringenden Projekt – und das ganz ohne zusätzliche Kosten für die Bildungsinstitutionen.“

Beispielhafte Projektskizze für Schulen und Kitas:

Unter der Anleitung von Expert*innen planen die Teilnehmenden selbstständig die Photovoltaik-Anlage. Sie lernen dabei Wissenswertes zur Solarenergie, woraus eine PV-Anlage besteht und wie sie installiert wird. Egal welches Alter und ob Kita oder Schule, unser Team ist bestens auf die entsprechenden Lernbedürfnisse vorbereitet.

Nach dem Auftaktgespräch, in dem der grundsätzlichen Rahmen und die konkreten Möglichkeiten besprochen werden, bietet 3malE eine spezielle Schulung für die Pädagog*innen der entsprechenden Einrichtung. Dieser Workshop besteht aus einem inhaltlichen Block zum generellen Verständnis einer PV-Anlage und einem pädagogischen Block, in dem es darum geht, wie sich die Lerneinheiten am besten in die entsprechenden Bildungs- bzw. Erziehungspläne einflechten lassen.
Nach einer Ortsbegehung und einer Machbarkeitsstudie (bereits unter Einbezug der Kinder bzw. Jugendlichen) folgt die vertragliche Abstimmung mit dem Träger bzw. Gebäudeeigentümer. Für die Teilnehmenden folgen dann die konkrete Vermessung und Planung vor Ort, die Ausschreibung, der Aufbau und anschließend die rückblickende Analyse – anpacken, lernen, grünen Strom ernten. 

Projektschritte: 
Monat 1: erste Workshops und Planungen 
Monat 2-3: Ausschreibung und Lieferantenauswahl 
Monat 4: Anlagenerrichtung (Projektwoche während der Bauphase) 
Monat 7: Abschlussworkshop zur Überprüfung der Anlage und des Energieverbrauchs

Vertieftes pädagogisches Angebot für Schulen

Neben Lehrerfortbildungen, Webinaren und Schulversammlungen werden folgende Formate angeboten:

Einzelveranstaltungen:
Für jede Gruppengröße werden Workshops, Experimente und Lehrerveranstaltungen für mindestens zwei Schulstunden angeboten.

Projektklasse:
An 3 bis 5 Terminen mit mind. zwei Schulstunden konzipieren Schüler*innen einer Schulklasse eine PV-Anlage und begleiten deren Installation.

Projektschule:
Die gesamte Schule begleitet die PV-Installation, Lehrkräfte und Schüler:innen nehmen an verschiedenen Workshops teil. Dieses Angebot läuft über die Dauer von einem Schuljahr. 

Projektwoche:
Zu verschiedenen Themenblöcken werden Experimentier- und Unterrichtsstunden durchgeführt. Bspw. werden zum Thema Nachhaltigkeit eigene Mini-Solaranlagen gebastelt.

Präsenzunterricht mit Online-Tutorials kombinieren

Präsenzveranstaltungen und Online-Tutorials bieten jeweils ganz eigene Vorteile – wir kombinieren beide, um für die Schüler*innen das beste Lernerlebnis zu schaffen:

Präsenzunterricht:
Die Schüler*innen lernen durch aktive Mitarbeit in der Klasse:

  • die Funktionen und Aufgaben von Energie im globalen Maßstab und vor Ort in unserem täglichen Leben zu verstehen (geeignet für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren). 
  • konkrete Maßnahmen, Verhaltensweisen und Ideen, die sie umsetzen können, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern (geeignet für Kinder ab 6 Jahren).

Programm für Energie-Experten:
Die Schüler*innen erkunden das Solar-Potenzial der Schule. Sie:

  • überprüfen die Kapazität des Schuldaches und mögliche Einschränkungen. 
  • vergleichen die Vorteile verschiedener Anlagengrößen, einschließlich CO₂ und Kosteneinsparungen, Investitionskosten und Finanzierungsoptionen.
  • bereiten ihre Schlussfolgerungen auf und präsentieren diese.
  • begleiten den gesamten Prozess bis hin zur Inbetriebnahme.

Programm für Energie-Detektive: 
Die Schüler*innen suchen nach Energieeinsparpotenzialen. Sie:

  • verwenden reale Daten des Energieverbrauchs und der -erzeugung der Schule.
  • vergleichen den Energieverbrauch verschiedener Schulen, um Muster und Einsparpotenziale zu erkennen. 
  • modellieren die Effekte anderer Energieeinsparmaßnahmen, um die Energiekosten und den CO₂-Fußabdruck der Schule weiter zu reduzieren. 
  • präsentieren ihre Vorschläge der Schule.

Beispiele aus der Praxis

Kindergarten St. Matthias, München
Es konnte erreicht werden, dass 

  • 29 Module installiert wurden, die 60% des jährlichen Energieverbrauchs des Kindergartens erzeugen.
  • über die nächsten 20 Jahre 11.590€ eingespart werden.
  • 64 Tonnen CO2 über die nächsten 25 Jahre vermieden werden, was der Bilanz von 70 Laubbäumen entspricht.
  • 120 Kinder jährlich für ein nachhaltiges Leben motiviert werden.

Sporthalle der Gesamtschule Elsen, Paderborn
Es konnte erreicht werden, dass 

  • 59 Module installiert wurden, die 26% des jährlichen Energieverbrauchs der Schule erzeugen.
  • über die nächsten 20 Jahre 46.590€ eingespart werden.
  • 117 Tonnen CO2 über die nächsten 25 Jahre vermieden werden, was der Bilanz von 128 Laubbäumen entspricht.
  • 180 Kinder jährlich für ein nachhaltiges Leben motiviert werden. 

Grundschule am Gernerplatz, Puchheim
Es konnte erreicht werden, dass 

  • 449 Module installiert wurden, die 39% des jährlichen Energieverbrauchs der Schule erzeugen.
  • über die nächsten 20 Jahre 329,280€ eingespart werden.
  • 1006 Tonnen CO2 über die nächsten 25 Jahre vermieden werden, was der Bilanz von 1110 Laubbäumen entspricht. 
  • 420 Kinder jährlich für ein nachhaltiges Leben motiviert werden. 
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