Baue dein Aufwindkraftwerk!

Das brauchst du:

1 lange Papprolle, schwarze Farbe oder schwarzes Buntpapier, die Aluminiumhülle eines Teelichtes, 1 Reißzwecke, glatte Pappe, Schere, Klebstoff, Bleistift

So geht´s:

Male die Papprolle schwarz an oder beklebe sie mit schwarzem Papier. Schneide die Teelichthülle 16 Mal mit der Schere ein, drücke sie platt und verlängere die Schnitte bis an den inneren Ring im Teelichtboden. Drücke ganz leicht mit einem Bleistift genau in die Mitte des Teelichtes eine Kuhle. Vorsicht: Nicht durchdrücken! Lege am besten ein Radiergummi drunter. Nun winkle die Flügel alle in eine Richtung schräg ab. Danach schneide zwei jeweils 2 cm breite Pappstreifen aus und klebe beide Streifen aufeinander. Stecke die Reißzwecke von unten genau durch die Mitte des doppelten Pappstreifens. Die Spitze dient als Auflagefläche(Träger) für die Kuhle im Flügelrad. Klebe nun den Pappstreifen mit der Nadel darin quer auf die obere Öffnung des Turms und setze das Flügelrad auf. Schneide das untere Ende des Turms 6 Mal im gleichen Abstand etwa 5 cm tief ein. Klappe jede zweite Lasche hoch oder schneide sie ab. Stellt man den Turm in die Sonne oder richtet eine warme Lampe darauf, drehen sich die Flügel.


So funktioniert´s:  

Die Luft strömt durch die Öffnungen in den Turm. Wenn dieser in der Sonne steht, erwärmt sich die Luft darin und steigt nach oben. Dieser Luftstrom wirkt wie in einem Kamin. Immer mehr Luft wird nachgezogen und dreht die Flügelräder. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten große Aufwindkraftwerke mit 200 Meter hohen Türmen, die am besten in sonnigen Ländern funktionieren.