LEHREN MIT ENERGIE: MATERIALIEN
UND ANREGUNGEN FÜR SPANNENDEN UNTERRICHT IN DER SCHULE

In der Rubrik Nice 2 know erfahren Sie nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie.

Nice 2 know


Entdecken Sie in der Rubrik Nice 2 know überraschende, nützliche und kuriose Fakten rund um das Thema Energie. 14-täglich wird das energetische Kuriositätenkabinett erweitert. Schön zu wissen!


Wussten Sie,

..., dass Cornflakes nicht nur köstlich sondern auch magnetisch sind?

Cornflakes sind tatsächlich magnetisch. Wer das nicht glaubt kann es zuhause selbst mit einigen Cornflakes, einer Schüssel Wasser oder Milch und einem sehr starken Magneten ausprobieren. Grund dafür ist das in den Cornflakes enthaltene Eisen. Dieses, für den Körper wichtige Spurenelement, wird den Cornflakes in Form eines feinen Eisenpulvers bei der Herstellung zugesetzt und macht deshalb magnetisch.

..., dass ein neues Programm den Anteil der Taxis auf ein Bruchteil reduzieren könnte?

Einfach bei anderen im Taxi mitfahren anstatt ewig auf ein eigenes zu warten? Das wäre doch mal eine Idee! Und damit würde man sogar die Umwelt schützen. Welche Probleme es weltweit in Sachen Umwelt gibt, wissen wir alle, die Bedrohung ist real. So könnte man mit einem neuen Computerprogramm, das Forscher derzeit für den Taxibetrieb in New York testen, „Fahrgemeinschaften“ bilden und einfach in ein Taxi einsteigen, das in die gewünschte Richtung fährt. Somit wären viel weniger Autos unterwegs und die Abgase würden sich selbstverständlich auch verringern. Das Programm kann Fahrgäste praktisch auf Taxis verteilen und eine gute Fahrtroute einplanen. Zudem könnte es ja auch ganz nett sein bei der Gelegenheit neue Leute zu treffen…

..., dass es einen Riesenplaneten gibt, der so leicht ist, dass er in Wasser schwimmen würde?

Der Planet HAT-P-1 ist der bisher größte bekannte Exoplanet mit der geringsten Dichte. Diese beträgt etwa ein Viertel der Dichte von Wasser. Das macht ihn so locker und leicht, dass er – wie auch der Saturn - in Wasser schwimmen würde, hätte man ein Glas mit einem Durchmesser von mindestens 400.000 Kilometern. Der Gasplanet HAT-P-1 ist rund 450 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist seinen Heimatstern in nur viereinhalb Tagen.

..., dass es einen heuschreckenartigen Roboter namens Hector gibt?

Hector hat 6 Beine und ist eine Neuheit in der Kategorie Roboter. Er ist das erste Exemplar, das nach dem Vorbild eines Insekts gebaut wurde und läuft anstatt zu fahren. Roboter wie Hector können auf unwegsamem Gelände sehr nützlich sein, wo alle rollenden Maschinen versagen. Hector wäre theoretisch bald in der Lage fremde Planeten zu erkunden oder im Militär behilflich zu sein. Seine Beine können sich unabhängig voneinander bewegen und so mehrere Aufgaben auf einmal übernehmen. Seit Jahrzehnten träumen Forscher schon von krabbelnden oder rennenden Maschinen und wenn alles gut läuft, könnten Kreaturen wie Hector in ein paar Jahren schon ein alltäglicher Anblick sein.

..., dass es Forschern gelungen ist, Muskeln aus Textilgewebe herzustellen?

Künstliches Muskelgewebe, das aus normalem Textilstoff hergestellt werden kann ist dünn und flexibel wie Kleidung und ließe künftig ganz neue Exoskelette (Stützroboter) entstehen. Möglich wird dies durch eine Polymerbeschichtung der gewebten oder gestrickten Textilstoffe. Unter Strom verändert das Spezialpolymer und je nach Webart zieht sich das Gewebe zusammen oder dehnt sich aus. Die Textilstrukturen, die beim Weben oder Stricken entstehen haben Einfluss auf die Stärke der ausgeübten Kraft des Gewebes und ermöglichen so eine maßgeschneiderte Funktion des Textilmuskels.

..., dass es in der Robotik gelungen ist, ein meisterhaftes Sprungtalent zu entwickeln?

Salto heißt der kleine Sprungroboter und stellt seine technischen Kollegen weit in den Schatten. Als Vorbild dienten die Galagos, winzige Primaten aus dem Tierreich, die aus dem Stand bis zu zwei Meter hoch springen können. Durch „Power modulation“ einer besondere Abprall- und Absprungtechnik, entwickeln sie darüberhinaus eine 15-mal größere Spitzenkraft als ihre Muskeln allein produzieren könnten. Erstmals ist es Forschern nun gelungen dieses Prinzip in der Robotik nachzubauen.

..., dass der engste Knoten der Welt aus knapp 200 Atomen besteht?

Britische Forscher haben einen Super-Knoten erschaffen. Er besteht aus 192 Atomen und insgesamt 8 Überkreuzungen. Der Knoten ist 20 Nanometer (Millionstel Millimeter) klein. Er entstand aus einer Reihe chemischer Reaktionen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch das „verknoten“ von kohlenstoffbasierten Molekülketten neue Materialien entwickelt werden können.